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Fragebogen zu Studie Suizid und Therapiehunde-Teams

Dieser Fragebogen, der von Wissenschaftlern der Erasmus-Universität Rotterdam entwickelt wurde, zielt darauf ab, die Auswirkungen von Suizid (oder Suizidbedrohungen) auf Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit zu untersuchen. Während Patientensuizid für viele Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit keine Seltenheit ist, gibt es nur wenige Studien darüber, wie wir mit den beruflichen und / oder persönlichen Auswirkungen solcher Ereignisse umgehen. Das Ziel dieser Studie ist es, die Auswirkungen des Selbstmordes auf Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit zu beleuchten und die aktuellen Richtlinien und Richtlinien infolgedessen anzupassen.

https://erasmusuniversity.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_0V6XPGTRmCuPM69

Weiterbildungen 2019 Aktivmitglieder

Weiterbildung für Aktivmitglieder: Therapiehunde-Einsatz und Recht, Samstag, 07.09.2019, Halle 5737 Menziken

Rechtsanwältin Dr. iur. Daniela Koller erklärt welche rechtlichen Grundlagen für den Therapiehundeinsatz gelten. Mit vielen Beispielen klärt sie Fragen rund um Hundehaltung allgemein und den Therapiehunde-Einsatz im Speziellen. Anmeldung für diese spannende Weiterbildung im internen Bereich für Aktivmitglieder.

Neuerscheinung "Tiergestützte Therapie im Freiheitsentzug"

Persönlichkeitsstörungen, Sucht, Depression: Etwa acht von zehn Strafgefangenen leiden unter mindestens einer psychischen Störung. Psychotherapie oder zumindest soziale Arbeit ist in Haftanstalten und im Massregelvollzug notwendig. Besondere Möglichkeiten bietet die tiergestützte Therapie. Theres Germann-Tillmann und Bernadette Roos Steiger fassen in ihrem neuen Buch „Tiergestützte Therapie im Freiheitsentzug“ zusammen, welche Faktoren beim Einsatz von Hunden, Pferden oder Ziegen als Therapiebegleittiere wichtig sind und zum Behandlungserfolg führen.

Gerade Straftäter sind vielen Menschen gegenüber oft misstrauisch oder sogar feindlich eingestellt – sind sie doch zu oft in ihrem Leben enttäuscht worden, meist schon in Kindheit und Jugend. Auf der anderen Seite werden sie wegen ihrer Delikte von anderen Menschen ebenfalls mehr als kritisch beäugt. Tiere dagegen sind vorurteilsfrei und gehen auf Straftäter nicht anders zu als auf Menschen in Freiheit . Anderseits begegnen Häftlinge bzw. Patienten den Tieren deutlich offener und positiver als Menschen - Therapeuten eingeschlossen. So kann mit einem Tier an der Seite der Einstieg in eine Therapie einfacher gelingen und die Bereitschaft zu den therapierelevanten offenen Gesprächen steigt deutlich an.

Trotz zahlreicher positiver Erfahrungen mit Therapie-Begleittieren nicht nur in der Forensik wird diese Art der therapeutischen Arbeit noch oft belächelt, gibt es doch keine klar anerkannte Ausbildung mit vereinheitlichten Inhalten oder Vorschriften für den Umgang mit den Tieren während einer Behandlungsphase. Die Autorinnen bezeichnen es treffend als „unterschätztes Potenzial“ und möchten diese Lücke mit ihrem neuen Buch schließen. Sie machen die Besonderheiten der Mensch-Tier-Beziehung deutlich und stellen Herausforderungen und Vorteile der Triade Patient/Therapeut/Tier im Vergleich zur bisher vorherrschenden Dyade Therapeut/Patient heraus. Vor allem die Eigenheiten des forensischen Settings, wie ein fehlender Kontakt zu Außenwelt oder die fehlende Wärme anderer Lebewesen (Mensch oder Tier), machen den Einsatz von tiergestützter Therapie wichtig und erfolgreich.

Dass nicht nur das Wohl der beteiligten Menschen im Vordergrund steht, liegt den Autorinnen am Herzen. Das Tier als Dreh- und Angelpunkt hat ebenfalls zahlreiche Bedürfnisse und Rechte, die berücksichtigt werden müssen. So brauchen auch z.B. Therapiehunde oder -esel ihre Pausen; Zeichen von Stress und Überforderung oder Unwohlsein müssen ernst genommen werden. Jedes Tier sollte in seiner Individualität anerkannt werden – ebenso wie die Patienten.

Germann-Tillmann und Roos Steiger brechen eine Lanze für die tiergestützte Therapie im Freiheitsentzug. Ihre jahrzehntelangen Erfahrungen und Kompetenzen fließen in das Buch ein, so dass die Möglichkeiten, aber auch Grenzen dieser noch recht ungewöhnlichen Therapieform klar werden – ein weiterer Schritt zu einem Professionalisierungsprozess innerhalb der heilenden Berufe.

Literatur:

Theres Germann-Tillmann, Bernadette Roos Steiger: Tiergestützte Therapie im Freiheitsentzug.
Das unterschätzte Potenzial.
Pabst 2019, 278 Seiten. Paperback ISBN 978-3-95853-451-3. eBook ISBN 978-3-95853-452-0.

Stadtpilgern mit Hund

Beim abendlichen Pilgern mit Hund in der Stadt Zürich (mit oder ohne vierbeinigem Gefährten) laden spirituelle Impulse zum Nachdenken und Meditieren über unser Verhältnis zum Tier ein. Die Spaziergänge werden in der Regel von einer Pfarrperson geleitet und dauern jeweils rund 60 Minuten. Sie finden bei jeder Witterung statt. Gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind von Vorteil.

Es handelt sich um ein gemeinsames Angebot des Pilgerzentrums St. Jakob, Zürich, und des Vereins Aktion Kirche und Tiere, Zürich. Die Spaziergänge finden statt jeweils am letzten Dienstag des Monats, Beginn 18:00 Uhr (Dauer bis ca. 19:00 Uhr)

Daten. 30.4./28.5./25.6./27.8./24.9./29.10.

Treffpunkt: Jeweils vor dem Haupteingang der ref. Citykirche Offener St. Jakob am Stauffacher, Zürich http://www.citykirche.ch/

Gesamtverantwortung: Pfarrer Michael Schaar, ref. Citykirche Offener St. Jakob, michael.schaar@zh.ref.ch. Informationen: Eveline Schneider Kayasseh, Aktion Kirche und Tiere, info@akut-ch.ch oder Tel. 041 610 32 31

Erster Termin: Dienstag, 30. April 2019, 18:00 Uhr

Letzter Termin: Dienstag, 29. Oktober 2019, 18:00 Uhr

Erfassungsformular Anerkennungsurkunden 2018 benevol

Im internen Bereich ist das Erfassungsformular Anerkennungsurkunden 2018 von benevol Zug ab sofort verfügbar.