News

Corona-Virus

Informationen und Verhaltensregeln im Zusammenhang mit Hunden und anderen Tieren:
https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/das-blv/auftrag/one-health/coronavirus.html#839000738

und ein Artikel der NZZ zum Thema:
https://www.nzz.ch/schweiz/coronavirus-nicht-der-hund-uebertraegt-die-krankheit-aber-sein-halsband-ld.1546968

Besuche
Spitäler, Alters- und Pflegeheime sind für Besuche geschlossen. Wissenschaftler haben bis dato keinerlei Übertragung von COVID19 (Corona-Virus Disease 2019) auf Hunde nachweisen können. Zwar gibt es Infektionen mit anderen Corona-Viren, welche bei Hunden Durchfall verursachen können. Gemäss WHO gibt es jedoch keinen Hinweis, dass Haustiere wie Hunde und Katzen, sich mit dem Virus infiziert haben oder das Covid-19 weitergeben können.

Händehygiene
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Händehygiene:

  • An Händen und Unterarmen dürfen keine Ringe (einschliesslich Eheringe), Armbänder, Armbanduhren oder Piercings getragen werden
  • Fingernägel sollten kurz und abgerundet geschnitten sowie mit den Fingerkuppen abschliessend sein
  • Künstliche und Gel-Fingernägel sind verboten
  • Die Hände sollten keine Verletzungen des Nagelbetts, Entzündungsherde oder andere Verletzungen (wie z.B. Schnittverletzungen) aufweisen
  • Das Händedesinfektionsmittel auf trockene Hände auftragen
  • Im Falle einer möglichen Kontamination mit Viren muss sichergestellt sein, dass das verwendete Händedesinfektionsmittel ein breites Wirkspektrum hat und gegen die entsprechenden Viren wirksam ist

Website des Bundesamtes für Gesundheit mit Verhaltensregeln:

https://www.bag-coronavirus.ch

Hier eine gute Anleitung, wie die Händedesinfektion stattfinden sollte:

https://www.youtube.com/watch?v=DxEkUwz3DY4

und die Informationsseite des Bundes:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/so-schuetzen-wir-uns.html

Multimorbide ältere Personen mit verschiedenen Erkrankungen oder Personen mit reduzierter Immunabwehr sind besonders gefährdet!

Therapiehunde und Hundesteuer

In den meisten Kantonen der Schweiz gibt es ein Kantonales Hundegesetz, welches regelt wer für Abgaben für die Hundehaltung und die Steueransätze zuständig ist. Beispielsweise sind im Kanton Zug die Gemeinden zuständig, im Kanton Luzern regelt der Kanton Ansatzhöhe und welche Hunde besteuert werden. In den meisten Kantonen sind Polizei- und Militärhunde, ausgebildete Schutz-, Sanitäts-, Katastrophen- und Lawinenhunde von der Steuer ausgenommen.

Therapiehunde sind leider in den meisten Kantonen und Gemeinden steuerpflichtig. Das obschon die Halterinnen und Halter grundsätzlich kostenlose Freiwilligenarbeit verrichten.

Die Ausbildung eines Therapiehundeteams erzeugt je nach Ausbildungsort Kosten von CHF 550.00 bis zu mehreren Tausend Franken. Darin sind die Grundausbildungskurse (Welpenschule, Junghundekurs, Familien- und Begleithundekurse) nicht eingerechnet. Dazu kommt der für die Ausbildung zum Therapiehundeteam nötige Zeitaufwand. 14-15 Halbtage im Kurs und die Zeit für Studium der Kursunterlagen. Die Auszubildenden nehmen teilweise lange Wege zum Ausbildungsort auf sich. Nach Abschluss der Ausbildung gehen die Teams mindestens alle zwei Wochen für ca. eine Stunde in einen Einsatz. Einsätze können in Spitälern, Reha-Kliniken, Psychiatriekliniken, Alters- und Pflegeheimen, Heimen für Beeinträchtigte oder in Privathaushalten stattfinden. Manche Teams leisten so, mit Vor- und Nachbereitung sowie Weg einen Zeitaufwand von bis zu 10 Stunden gemeinnützige Freiwilligenarbeit pro Woche. Oft verzichten die Teams auch auf die Verrechnung von Weg- und Verpflegungsspesen.
Für viele Besuchte in Institutionen und zu Hause ist der Besuch des Therapiehundeteams einer der Wochen-Höhepunkte. Die bedingungslose Liebe des Hundes hat für viele benachteiligte Menschen eine wunderbare Wirkung. Das ist Antrieb und Dank für die meisten Therapiehundeteams.

Der Verein Therapiehunde Schweiz setzt sich dafür ein, dass die grosse zeitliche und finanzielle Leistung seiner Teams, auch von Kantons- und Gemeindebehörden wertgeschätzt wird. Dazu würde gehören, dass die Hunde, analog Diensthunden, von der Hundesteuer befreit werden.

Weiterbildung 2020 für Aktivmitglieder

Weiterbildungstermine für Aktivmitglieder 2020:

Aus aktuellem Anlass wurde die Weiterbildung von Samstag, 04. April 2020 auf Samstag, 07. November 2020 verschoben!

Die diesjährige ganztägige Weiterbildung für Aktivmitglieder am 07.11.2020 hat sicher einen hochspannenden Inhalt und wird von äusserst kompetenten Fachpersonen gehalten:

Weiterbildung zum Thema Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) nehmen die Umwelt anders wahr. Der Alltag stellt die betroffenen Menschen und deren Umfeld vor besondere Herausforderungen. Circa 1% der Bevölkerung ist von Autismus betroffen; in der Schweiz ungefähr 80`000 Menschen. Vermehrt kommen VTHS-Teams mit Menschen mit Autismus und deren Angehörigen während Einsätzen in Kontakt. Diese Weiterbildung vermittelt
allgemeine Informationen zu Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) und zeigt die vielseitigen und oft unerwarteten Auswirkungen der autistischen Wahrnehmung im Alltag auf. Wichtige praktische Tipps und Strategien im Umgang mit Menschen mit Autismus und deren Angehörigen werden aufgezeigt. Weiter lernen Teilnehmende in dieser Weiterbildung, wie ein Therapiehunde-Team mit Einsätzen helfen kann und auch was ein Therapie-Hunde Team mit Einsätzen bewirken kann. Während der Weiterbildung werden Teilnehmende auch die Gelegenheit haben, Fragen zu stellen.

Die Weiterbildung findet im Raum Luzern statt. Den definitiven Kursort können wird erst bestimmen, wenn wir die ungefähre Anzahl Teilnehmen kennen.
Wie immer sind Weiterbildung, Essen und Verpflegung kostenlos.

Am Besten gleich im internen Bereich für Aktivmitglieder anmelden!

Falls Du Benutzer und Passwort für den internen Bereich nicht kennst, E-Mail an sekretariat@therapiehunde.ch oder per Telefon 041 755 19 22 an das Sekretariat erfragen.

 

GV 2020 Informationen

An der Generalversammlung vom 25.01.2020 wurden die Mitgliederbeiträge für Gönner (bisher Passive) von CHF 30.00 auf CHF 50.00 und für Institutionen von bisher CHF 100.00 auf CHF 150.00 angepasst. Detaillierte Informationen zur GV und der anschliessenden Weiterbildung finden sich im internen Bereich für Aktivmitglieder.

Romanshorn - Nehmen ist seliger als geben!

Letzthin läutete das Telefon bei uns im Sekretariat des Vereins Therapiehunde Schweiz. Auf dem Display war zu lesen «Zentrale, Einwohneramt». Nachdem ich mich gemeldet hatte, wurde ich von einer freundlichen, etwas unsicheren, jungen Dame befragt: «Ob Frau ‘Y’ bei uns als Aktives Mitglied eingetragen sei». Ich nahm an es gehe um die Steuerbefreiung für den Hund, klickte mich in unsere Datenbank und suchte den Eintrag für Frau ‘Y’. Diese war als Aktivmitglied in unserer Datenbank eingetragen, was ich auch bereitwillig so weitergab. Die junge Dame bedankte sich dafür. Nun fragte ich nach, ob Frau ‘Y’ denn eine neue Adresse hätte und ob ich diese erfahren dürfte. Das wäre ja richtig effizient gewesen, das gleich im offenen Datensatz anzupassen. Die junge Dame, offenbar Lehrtochter, erwiderte, «sie frage nach». Dann ging es etwa 2 Minuten, bis sich die Dame wieder meldete und mir mitteilte, «ja wir können ihnen die neue Adresse mitteilen, das kostet CHF 10.00». Ungläubig fragte ich nach, ob ich richtig gehört hatte. Immerhin hatte ich der Dame soeben eine kostenlose Auskunft gegeben und war eigentlich der Ansicht ein Gegenrecht zu haben. Ich erklärte ihr, dass wir ein spendenfinanzierter Verein seien, der steuerbefreit ist. Wieder musste die Lehrtochter nachfragen. Nun ging es schon viel länger, etwa vier Minuten, bis sich die Lehrtochter wieder meldete und auf der Auskunft beharrte. Ich erklärte ihr nun, dass ich für meine Auskunft auch eine Rechnung senden werde. Nun wurde ich mit dem Vorgesetzten verbunden. Dieser behauptete es müsste in unseren Statuten stehen, wenn wir für eine Auskunft Geld verlangen würden und meinte wir seien ein Verein, dessen Mitglieder Beiträge entrichten würden. Ich erklärte ihm, dass die Beiträge von Gönnern, bei uns Passiv-Mitglieder genannt, stammen und das, neben den nicht kostendeckenden Ausbildungsbeiträgen, unsere einzige Einnahmequelle sei. Dazu sind wir tagein tagaus in Spitälern, Heimen und bei Privaten im ehrenamtlichen Einsatz, kostenlos also. Das würden wir sogar in Romanshorn, der Gemeinde mit der Zentrale, Einwohneramt tun. Nun will aber der Vorgesetzte des Zentralen Einwohneramts uns für eine Adressauskunft CHF 10.00 verrechnen, ohne Gegenrecht! Nein, er könne das nicht kostenlos machen, bei Ihnen in der Gemeinde sei das Gesetz!

Noch immer ist es im Jahre 2019 so, dass gewisse Gemeindeangestellte weder selbst entscheiden noch selbst denken dürfen. Gesetz ist Gesetz, Punkt, fertig. Auch wenn das Telefon nun 10 Minuten gedauert hat und wenn die gegenseitigen Auskünfte nach 2 Minuten volkswirtschaftlich effizient und sinnvoll ausgetauscht gewesen wären. Man hat sich an das Gesetz gehalten – koste es was es wolle! Ich auf jeden Fall habe etwas gelernt! In Zukunft frage ich ganz unschuldig, bevor ich Auskunft gebe, «haben sie eine Adresse für nachgefragte Person?»