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Corona-Virus Situation per 11.05.2020

Der Vorstand VTHS hat an seiner Sitzung vom 07.05.2020 die aktuelle Situation betreffend Corona-Pandemie beraten und hat folgende Beschlüsse gefasst:

Therapiehunde-Teams Besuche: Besuche sollen frühestens ab 8. Juni wieder aufgenommen werden. Dies in Absprache mit der Institution und/oder Person welche besucht wird. Der Vorstand wird an seiner Sitzung vom 05.06., anhand der Juni-Bundesrats-Entscheide weitere Beschlüsse fassen. 

Wiederaufnahme und Abschlüsse Kurse: Wiederaufnahme frühestens ab 8. Juni, abhängig von den weiteren Entscheiden des Bundesrates. Gilt auch für die Nachholung von Abschlüssen (aktuelle 5 Personen-Regel: Trainer und 4 Kursteilnehmende für Hundeschulen und 50 m2 Platz pro Team verunmöglicht Abschlusstests).

Anzahl Einsätze 2020 verlangt: Die Anzahl der verlangten Einsätze für 2020 wird nicht festgesetzt und damit erfüllen alle, auch wenn sie weniger Einsätze gemacht haben, die Vorgaben.

 

Corona-Virus

Informationen und Verhaltensregeln im Zusammenhang mit Hunden und anderen Tieren:
https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/das-blv/auftrag/one-health/coronavirus.html#839000738

und ein Artikel der NZZ zum Thema:
https://www.nzz.ch/schweiz/coronavirus-nicht-der-hund-uebertraegt-die-krankheit-aber-sein-halsband-ld.1546968

Besuche
Spitäler, Alters- und Pflegeheime sind für Besuche geschlossen. Wissenschaftler haben bis dato keinerlei Übertragung von COVID19 (Corona-Virus Disease 2019) auf Hunde nachweisen können. Zwar gibt es Infektionen mit anderen Corona-Viren, welche bei Hunden Durchfall verursachen können. Gemäss WHO gibt es jedoch keinen Hinweis, dass Haustiere wie Hunde und Katzen, sich mit dem Virus infiziert haben oder das Covid-19 weitergeben können.

Händehygiene
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Händehygiene:

  • An Händen und Unterarmen dürfen keine Ringe (einschliesslich Eheringe), Armbänder, Armbanduhren oder Piercings getragen werden
  • Fingernägel sollten kurz und abgerundet geschnitten sowie mit den Fingerkuppen abschliessend sein
  • Künstliche und Gel-Fingernägel sind verboten
  • Die Hände sollten keine Verletzungen des Nagelbetts, Entzündungsherde oder andere Verletzungen (wie z.B. Schnittverletzungen) aufweisen
  • Das Händedesinfektionsmittel auf trockene Hände auftragen
  • Im Falle einer möglichen Kontamination mit Viren muss sichergestellt sein, dass das verwendete Händedesinfektionsmittel ein breites Wirkspektrum hat und gegen die entsprechenden Viren wirksam ist

Website des Bundesamtes für Gesundheit mit Verhaltensregeln:

https://www.bag-coronavirus.ch

Hier eine gute Anleitung, wie die Händedesinfektion stattfinden sollte:

https://www.youtube.com/watch?v=DxEkUwz3DY4

und die Informationsseite des Bundes:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/so-schuetzen-wir-uns.html

Multimorbide ältere Personen mit verschiedenen Erkrankungen oder Personen mit reduzierter Immunabwehr sind besonders gefährdet!

Therapiehunde und Hundesteuer

In den meisten Kantonen der Schweiz gibt es ein Kantonales Hundegesetz, welches regelt wer für Abgaben für die Hundehaltung und die Steueransätze zuständig ist. Beispielsweise sind im Kanton Zug die Gemeinden zuständig, im Kanton Luzern regelt der Kanton Ansatzhöhe und welche Hunde besteuert werden. In den meisten Kantonen sind Polizei- und Militärhunde, ausgebildete Schutz-, Sanitäts-, Katastrophen- und Lawinenhunde von der Steuer ausgenommen.

Therapiehunde sind leider in den meisten Kantonen und Gemeinden steuerpflichtig. Das obschon die Halterinnen und Halter grundsätzlich kostenlose Freiwilligenarbeit verrichten.

Die Ausbildung eines Therapiehundeteams erzeugt je nach Ausbildungsort Kosten von CHF 550.00 bis zu mehreren Tausend Franken. Darin sind die Grundausbildungskurse (Welpenschule, Junghundekurs, Familien- und Begleithundekurse) nicht eingerechnet. Dazu kommt der für die Ausbildung zum Therapiehundeteam nötige Zeitaufwand. 14-15 Halbtage im Kurs und die Zeit für Studium der Kursunterlagen. Die Auszubildenden nehmen teilweise lange Wege zum Ausbildungsort auf sich. Nach Abschluss der Ausbildung gehen die Teams mindestens alle zwei Wochen für ca. eine Stunde in einen Einsatz. Einsätze können in Spitälern, Reha-Kliniken, Psychiatriekliniken, Alters- und Pflegeheimen, Heimen für Beeinträchtigte oder in Privathaushalten stattfinden. Manche Teams leisten so, mit Vor- und Nachbereitung sowie Weg einen Zeitaufwand von bis zu 10 Stunden gemeinnützige Freiwilligenarbeit pro Woche. Oft verzichten die Teams auch auf die Verrechnung von Weg- und Verpflegungsspesen.
Für viele Besuchte in Institutionen und zu Hause ist der Besuch des Therapiehundeteams einer der Wochen-Höhepunkte. Die bedingungslose Liebe des Hundes hat für viele benachteiligte Menschen eine wunderbare Wirkung. Das ist Antrieb und Dank für die meisten Therapiehundeteams.

Der Verein Therapiehunde Schweiz setzt sich dafür ein, dass die grosse zeitliche und finanzielle Leistung seiner Teams, auch von Kantons- und Gemeindebehörden wertgeschätzt wird. Dazu würde gehören, dass die Hunde, analog Diensthunden, von der Hundesteuer befreit werden.

Weiterbildung 2020 für Aktivmitglieder

Weiterbildungstermine für Aktivmitglieder 2020:

Aus aktuellem Anlass wurde die Weiterbildung von Samstag, 04. April 2020 auf Samstag, 07. November 2020 verschoben!

Die diesjährige ganztägige Weiterbildung für Aktivmitglieder am 07.11.2020 hat sicher einen hochspannenden Inhalt und wird von äusserst kompetenten Fachpersonen gehalten:

Weiterbildung zum Thema Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) nehmen die Umwelt anders wahr. Der Alltag stellt die betroffenen Menschen und deren Umfeld vor besondere Herausforderungen. Circa 1% der Bevölkerung ist von Autismus betroffen; in der Schweiz ungefähr 80`000 Menschen. Vermehrt kommen VTHS-Teams mit Menschen mit Autismus und deren Angehörigen während Einsätzen in Kontakt. Diese Weiterbildung vermittelt
allgemeine Informationen zu Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) und zeigt die vielseitigen und oft unerwarteten Auswirkungen der autistischen Wahrnehmung im Alltag auf. Wichtige praktische Tipps und Strategien im Umgang mit Menschen mit Autismus und deren Angehörigen werden aufgezeigt. Weiter lernen Teilnehmende in dieser Weiterbildung, wie ein Therapiehunde-Team mit Einsätzen helfen kann und auch was ein Therapie-Hunde Team mit Einsätzen bewirken kann. Während der Weiterbildung werden Teilnehmende auch die Gelegenheit haben, Fragen zu stellen.

Die Weiterbildung findet im Raum Luzern statt. Den definitiven Kursort können wird erst bestimmen, wenn wir die ungefähre Anzahl Teilnehmen kennen.
Wie immer sind Weiterbildung, Essen und Verpflegung kostenlos.

Am Besten gleich im internen Bereich für Aktivmitglieder anmelden!

Falls Du Benutzer und Passwort für den internen Bereich nicht kennst, E-Mail an sekretariat@therapiehunde.ch oder per Telefon 041 755 19 22 an das Sekretariat erfragen.

 

GV 2020 Informationen

An der Generalversammlung vom 25.01.2020 wurden die Mitgliederbeiträge für Gönner (bisher Passive) von CHF 30.00 auf CHF 50.00 und für Institutionen von bisher CHF 100.00 auf CHF 150.00 angepasst. Detaillierte Informationen zur GV und der anschliessenden Weiterbildung finden sich im internen Bereich für Aktivmitglieder.