Die Prüfung bringt es an den Tag
«Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren, brauchen wir jemanden, um es mit ihm zu teilen.»
(Mark Twain)
Die Prüfungen
Während dem Kurs sind eine schriftliche Prüfung und am Schluss zwei praktische Tests (Basis- und Fähigkeitstest) zu bestehen.
Der Basistest besteht aus fünf Prüfungsaufgaben. Diese beinhalten Prüfungsübungen zur Hundeerziehung, zur Ablenkbarkeit des Hundes sowie zum passenden Verhalten gegenüber fremden Menschen und anderen Hunden. Der Fähigkeitstest umfasst sieben Prüfungssituationen mittels derer herausgefunden wird, ob der Hund zuverlässig, kontrollierbar und menschenbezogen ist. Im schriftlichen Test müssen 80% der Fragen korrekt beantwortet werden um die Prüfung zu bestehen.
Trainer tragen grosse Verantwortung
Die Teamtrainer haben eine verantwortungsvolle Aufgabe: Mensch und Hund sollen zu einem Team geformt werden, bei dem einer den anderen «versteht». Das Hundeverhalten muss richtig gedeutet werden, um artgerecht und situationsbezogen handeln zu können. Der Hund muss an verschiedenste Situationen gewöhnt werden und der Mensch soll lernen, leise Töne wahrzunehmen, Körperbotschaften des Patienten zu deuten, den Wunsch nach Nähe oder Distanz zu respektieren, einfühlsame Gespräche zu führen, Geduld zu üben, mitzulachen oder mitzutrauern.
Mit Hilfe der Trainer lernt der Mensch, seinem Hund zu vertrauen und abzuschätzen, wann er das Tier ohne Anleiten gewähren lassen darf und soll. Hunde besitzen die erstaunliche Fähigkeit, subtilste äussere Zeichen zu deuten, innere Vorgänge im Menschen zu erspüren und richtig darauf zu reagieren. Für den Erfolg eines Teams ist entscheidend, einen passenden Einsatzbereich zu finden. Bislang hat der VTHS über 30 Trainer geschult und verfügt über 8 Richter und 2 Prüfungsleiterinnen (Stand Februar 2013).
Update: 18.03.2013 © Verein Therapiehunde Schweiz