Begleitung bis zum Tod

Mit den regelmässigen Besuchen wird ein liebevolles Verhältnis aufgebaut. Das Abschiednehmen ist auch für das Besucherteam immer ein sehr schwerer und trauriger Moment.
Mit den regelmässigen Besuchen wird ein liebevolles Verhältnis aufgebaut. Das Abschiednehmen ist auch für das Besucherteam immer ein sehr schwerer und trauriger Moment.

Mitglieder, welche in Alters- sowie Pflegeheimen und Spitälern Einsätze leisten, werden irgendwann mit dem Tod konfrontiert. Das tut besonders weh, wenn sich ein längeres liebevolles Verhältnis zwischen dem Patient und dem Besucherteam aufgebaut hat. Auch wünschen Patienten immer wieder ausdrücklich, die Anwesenheit des Therapiehundes an ihrer Beerdigung. So berichtet zum Beispiel Maja Rhyner, dass der Therapiehund «Balthasar» am Grab eines Altersheim-Bewohners Abschied nahm, da die beiden ein sehr inniges Verhältnis zueinander aufgebaut hatten.

Yvette Traeber und ihre Hündin «Ambra» leisteten teilweise Sterbebegleitung. In einer geschlossenen Abteilung eines Krankenheims verlor sie bei einer Grippe-Epidemie innerhalb von drei Wochen sechs ihrer Patienten.

Auch Claudia Knoll machte eine traurige Erfahrung. Sie betreute einen cerebralgelähmten Jungen im Rollstuhl und nach dessen Tod, waren sie und ihre Hündin «Kaja» auch bei seiner Beerdigung dabei. Ihre Gefühle dabei beschreibt sie folgendermassen: «Es war einer der traurigsten Momente in meinem Leben.»